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e-maniac

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  1. e-maniac

    German Discussion Group

    Das sehe ich genauso. Aus heiterem Himmel fällt auf einmal der Begriff „Ausnahmeverordnung“, nachdem das BMVI mit der geplanten Verordnung über Elektrokleinstfahrzeuge schon tief blicken lassen hat, wie engstirnig und straff die sich eine Regelung vorstellen. Ich habe da auch keinerlei Hoffnung. Wenn so eine Ausnahme wie auch immer kommt, dann gilt die bestimmt nicht für Geräte, die schon im Umlauf sind. Dann heißt es genau wie bei den Rollern neue Geräte kaufen, die sehr wahrscheinlich ordentlich was kosten aber in der Leistung deutlich reduziert sind. Irgendwie paradox.
  2. e-maniac

    German Discussion Group

    Hallo, sieht schon echt cool aus das Gerät (als ehem. Vespa Fahrer in der Jugendzeit kommt da Nostalgie-feeling auf), echt Top Ich bin noch nie EUC im Sitzen gefahren, aber ich kann mir vorstellen, dass ein Notabstieg bei 30 km/h vor allem wegen dem breiten Beinschild um einiges unangenehmer ausfällt als beim „nackten“ EUC. Aber vielleicht ist der Sitz nur Deko und das Teil ist mehr zum Stehfahren gedacht?
  3. e-maniac

    German Discussion Group

    Guten Abend @all, die Videos, wo sich in NY die hartgesottenen Reviewer auf der Fahrbahn im zwei- dreispurigen Innenstadtverkehr mit leistungsstarken EUC‘s und hohen Geschwindigkeiten zwischen den Autos durchschlängeln kennen und bewundern (insgeheim) wir ja alle. Aber mal ehrlich: Würdet Ihr Euch solche Verhaltensweisen auch bei uns in den Innenstädten wünschen (Ihr fahrt bestimmt auch alle Auto..) ? Auch wenn in einigen US- Bundesstaaten viel Toleranz gegenüber EUC‘s und e-Skateboards herrscht, kann ich mir nicht vorstellen, dass das so noch lange gut geht. Irgendwann gibt es den ersten toten EUC-Fahrer mit öffentlicher Medienwirksamkeit. Und dann kommt der große Ruf nach strengerer Regulierung von allen Seiten. Wenn sich alle rücksichtsvoll und vernünftig verhalten würden, wäre das Alles kein Problem. Aber wie es eben in allen Lebensbereichen so ist, gibt es früher oder später immer welche, die über die Stränge schlagen und ihr Glück überreizen. Solche extremen Videos kenne ich hauptsächlich aus den USA. Aus asiatischen Ländern nicht so sehr (kann mich auch täuschen..). In den meisten asiatischen Ländern werden solche e-Fahrzeuge zwar geduldet, aber es gibt dort sicherlich auch Grenzen, die nicht überschritten werden sollten. Und wenn doch was passiert, wer von uns hier im Forum könnte denn dann die Konsequenzen benennen? Kennt hier jemand chinesische Unfallstatistiken mit Beteiligung von EUC‘s oder e-Skateboards oder auch e-Rollern? Weiß jemand hier, welche Versicherungen dort gelten und greifen? Ich kann mir vorstellen, dass so mancher e-Fahrer dort schon sein Leben radikal ändern musste, weil er durch so ein Unglück auf einmal Schulden hat oder hohe Krankenhausrechnungen oder Schadenersatz tragen muss. Wenn man nur auf leeren Feldwegen fährt ist das Risiko sicherlich verschwindend gering. Aber sobald andere Menschen beteiligt sein könnten sieht die Sache schon anders aus. Das gute alte Fahrrad hat bei uns und auch so gut wie weltweit eine Sonderstellung, da es eben schon seit hundert Jahren überall genutzt wird. Damit bist du safe. Wahrscheinlich auch wenn keine Klingel oder Reflektoren dran sind. Aber bei allen anderen neuen motorisierten Fortbewegungsmitteln kannst du in Teufels Küche kommen, wenn es keine klaren Regeln gibt. Und leider scheinen unsere fleißigen Oberbürokraten von der Idee, e-Kleinfahrzeuge (e-Skateboards, EUC‘s, e- Tretroller usw.) mit dem Fahrrad rechtlich gleichzustellen, wieder abgekommen zu sein. Denn warum einfach, wenn man es auch komplizierter machen kann? Ich würde ebenfalls mit einer Zusatzversicherung leben können, wenn das Ganze in einem vernünftigen Rahmen gehalten würde. Vielleicht kann uns (als EUC Fahrer und e-Skateboarder) die Versicherungslobby ja doch noch irgendwie mit ins Boot bringen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
  4. e-maniac

    German Discussion Group

    "Fahrzeuge ohne Lenkstange mit einer Steuerung durch Gewichtsverlagerung sind von dieser Fahrzeugklasse ausgenommen. Dies gilt also für e-sk8boards, Hooverboards oder auch OneWheeler." Wie weiter oben geschrieben wird ist das Ausschlusskriterium nicht die Höchstgeschwindigkeit, sondern die gesamte Bauart (ohne Lenkstange und mit Steuerung durch Gewichtsverlagerung, sprich selbstbalancierend fällt raus). Die wollen anscheinend wirklich nur Trittbretter mit Lenkstange und e-Motoren zulassen.. Somit wären BMW, Metz, Egret und Co. (auch viele Modelle bei Scooterhelden) fein raus („Lobby“). Und der Rest darf in die Röhre gucken. Traurig.
  5. e-maniac

    German Discussion Group

    Wenn das so kommt, dann ist das ein schlechter Witz. Und dann sollten alle, die nicht nur Tretroller mit 500 Watt e-Motor fahren wollen, aufstehen und sich verbünden. Das könnte in Form von Vereinen oder anderen Interessengemeinschaften, aber auch durch Petitionen geschehen. BTW: Das BMVI ist CSU-geführt. Und in der letzten Oktoberdekade sind Landtagswahlen in Bayern. Ob der Termin zur Kommunikation der Gesetzesvorlage wohl Zufall ist?
  6. e-maniac

    German Discussion Group

    So wie ich das deuten würde liegt es im Ermessen der Versicherung, ob sie für eine KFZ- Haftpflichtversicherung eine Betriebserlaubnis bzw. Zulassung voraussetzt. Ich bin da aber nicht sicher, ob das irgendwo gesetzlich vorgeschrieben ist. Das würde aber erklären, warum es in den letzten Jahren (und teilweise auch jetzt noch) möglich war, eben auch ohne vorliegende Betriebserlaubnis ein Schild zu bekommen. Die Agenturen haben die Ablehnung ja oft damit begründet, dass es interne Anweisungen und Rundschreiben von den Zentralen gab, nicht ohne ABE zu versichern. Ich kann mich da aber auch irren..
  7. e-maniac

    German Discussion Group

    Ein paar genauere Infos zur angeblichen Haftpflichtversicherung vom ADAC wären jetzt hilfreich. Ich habe allerdings auch keinen FB Account. Entweder es ist eine Falschmeldung bzw. ein Versehen, oder der ADAC weiß schon mehr als wir über die geplante Verordnung für e-Kleinstfahrzeuge..
  8. e-maniac

    German Discussion Group

    Also 20 km/h wären wirklich ein schlechter Witz. Jedes Fahrrad fährt schneller und auch die Pedelecs unterstützen bis 25 km/h. Irgendwie völlig unverständlich.. @RelaxMore „Man kann sich ja auf 20 km/h beschränken ? Autos können auch schneller als 50 km/h fahren und dürfen in der Stadt bewegt werden ?„ Wenn da nicht wieder diese Formulierung mit der „bauartbedingten“ Höchstgeschwindigkeit wäre.. Da hilft dann eine Software- Limitierung auch nix. Bleibt nur noch zu hoffen, dass der erwähnte geplante „VerordnungsENTWURF“ evtl. auf Drängen der Bundesländer und/oder diverser Arbeitsgruppen und Verbände noch angepasst wird..
  9. e-maniac

    German Discussion Group

    @Torsten Daerr Du scheinst ja ein lustiger Zeitgenosse mit einer ordentlichen Portion sarkastischem Humor zu sein. Und vom Glück verfolgt bist du auch noch, da du offenbar täglich zig Kilometer auf deinem Ninebot runterfährst und von den Cops jedesmal nett gegrüßt wirst. Ein Leben auf der Sonnenseite! Aber es gibt eben leider auch nicht wenige Pechvögel, die mit den Einrädern (und Hoverboards und co. ) schon Anzeigen kassiert haben, obwohl sie vielleicht auch rücksichtsvoll und vorausschauend gefahren sind. Eine Beleuchtung kann nicht schaden (man kann dann zu manchen Tageszeiten nachweisslich besser sehen ? ) und ein Kennzeichen kann im Fall der Fälle warscheinlich wenigstens die Straftat abwenden. Also lass es doch einfach jeden so halten, wie er mag und sich dabei wohl fühlt. Es kann nicht nur Helden und Rebellen geben.
  10. e-maniac

    German Discussion Group

    Hallo zusammen, heute habe ich folgende Antwort von einem Mitarbeiter des BMVI auf eine schriftliche Anfrage zum Stand der Dinge beim Thema Zulassung von Elektrokleinstfahrzeugen erhalten. Es werden sogar mal einige Details sowie konkrete Zeiträume genannt: „Sehr geehrter Herr .........., vielen Dank für Ihre Mail zu Elektrokleinstfahrzeugen. Gern informieren wir Sie zu Ihrem Anliegen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) begrüßt die Verwendung umweltfreundlicher Verkehrs- und Fortbewegungsmittel, auch im Sinne einer neuen Mobilitätskultur. Allerdings gilt besonders für die Nutzung neuer Verkehrs- und Fortbewegungsmittel, die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten und Verkehrsteilnehmer vor Gefahren zu schützen. Die Vielzahl an Neuentwicklungen im Bereich elektrifizierter Kleinstfahrzeuge macht eine Analyse der Gesamtsituation notwendig, um eine nachhaltige Regelung auch hinsichtlich zukünftiger Neuentwicklungen zu finden. Das BMVI hat auf der Grundlage eines beauftragten Untersuchungsberichts der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zu Elektrokleinstfahrzeugen die technischen und verhaltensrechtlichen Voraussetzungen erarbeitet, unter denen Elektrokleinstfahrzeuge zukünftig im öffentlichen Verkehr bewegt werden dürfen. An erster Stelle hierbei steht die Gewährleistung einer verkehrssichereren Teilnahme mit Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr. Deshalb sollen nur die Elektrokleinstfahrzeuge am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen dürfen, die auch sicher bewegt werden können. Die geplante Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am öffentlichen Straßenverkehr beinhaltet zulassungs-, fahrerlaubnis-, genehmigungs- und verhaltensrechtliche Aspekte. Verhaltensrechtlich ist geplant, die Fahrzeuge nah am Fahrrad zu positionieren. Vor folgendem Hintergrund wurden die o.g. Voraussetzungen erarbeitet: Seit Januar 2016 gilt auf europäischer Ebene die neue Typgenehmigungsverordnung (EU) Nr. 168/2013 für 2-, 3- oder 4-rädrige Fahrzeuge (Motorräder, Quads etc.). Selbstbalancierende Fahrzeuge und Fahrzeuge ohne Sitz schließt diese Verordnung aus. Damit fallen diese Fahrzeuge in den Bereich nationaler Gesetzgebungskompetenz. Eine Verordnung mit straßenverkehrsrechtlichen Vorgaben für die Verwendung von Elektrokleinstfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum ist durch das BMVI für 2018 vorgesehen. Aufgrund der Notwendigkeit einer Notifizierung auf EU-Ebene und einer damit einhergehenden einzuhaltenden Stillhaltefrist von 3 Monaten wird mit dem Inkrafttreten der geplanten Verordnung zur Genehmigung von Elektrokleinstfahrzeugen in der zweiten Jahreshälfte 2018 gerechnet. Pilotprojekte sind nicht geplant, da eine bundeseinheitliche Regelung über das Straßenverkehrsrecht vorgesehen ist. Der von der BASt erstellte Untersuchungsbericht zu Elektrokleinstfahrzeugen kann nach Veröffentlichung auf der Internetseite der BASt eingesehen werden (www.bast.de). Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag ..........“
  11. e-maniac

    German Discussion Group

    Hallo Torsten, sorry für den Fehler mit dem h. „Wer umsichtig und vorsichtig fährt und das Rad wenn nötig auch mal in die Hand nimmt, der wird nicht von den Beamten angehalten, da er keine Gefahr darstellt.„ Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass das unsere Freunde in Blau immer und überall so sehen und jedesmal eine Beurteilung vornehmen, ob jemand eine Gefahr darstellt oder nicht. Fakt ist, dass mittlerweile doch die meisten Beamten durch interne Rundschreiben und Anweisungen zum Thema zulassungspflichtige Elektrofahrzeuge informiert sind. Und nach deren Logik ist es nun mal zur Zeit verboten. Aber wie auch immer, das kann jeder halten wie er möchte. Ist nicht persönlich gemeint. Mir jedenfalls vergällt die aktuelle Rechtsunsicherheit den Spaß am Fahren. MfG
  12. e-maniac

    German Discussion Group

    Hallo, Obsidian hat vollkommen Recht. Thorsten Daerr kann hundert mal unbeschwert durch die deutschen Städte cruisen. Aber wenn man einmal Pech hat und von übereifrigen Cops (wenn auch vielleicht zu Unrecht) richtig hochgenommen wird, oder schlimmer, mit dem Wheel an einem Vorfall beteiligt ist, wo jemand zu Schaden kommt.. Dann hat man aktuell entweder Ärger am Hals oder man steckt bis zum Hals in der K..... Deshalb denke ich nicht, dass es der richtige Weg ist, jedem zu raten, einfach unbekümmert und überall mit den Wheels herumzufahren. Ich habe neuerdings auch ein Versicherungsschild und trotzdem fahre ich weniger als ich gerne würde und wähle meine Routen sorgfältig aus. In die Nürnberger Innenstadt würde ich derzeit auf keinen Fall fahren. Aber Thorsten Daerr und Lucian haben auch Recht, wenn sie sagen, dass wir uns nicht unterkriegen lassen dürfen und zusammenstehen sollten. Aber eben vielleicht nicht „mit dem Kopf durch die Wand“, sondern „mit Köpfchen“. Im weiter oben verlinkten Artikel von aiomag.de sagt Florian Wahlberg, der Hersteller des Egret Rollers, dass die derzeit beste Möglichkeit, etwas zu erreichen, wahrscheinlich die ist, den Entscheidungsträgern (Abgeordnete und BMVI usw.) „auf die Nerven zu gehen“, am besten kollektiv. Und er ist vom Fach und sitzt sogar in einem EU-Ausschuß, der sich mit PLEVs befasst. Also einmal ein ausführliches und deutliches Statement mit ein paar Fragen und Forderungen formulieren und abspeichern. Ihr kennt alle die Punkte, die für das Fahren mit EUCs, eWheels und co. sprechen und habt alle eine klare Meinung dazu. Dann das Ganze an alle möglichen Abgeordneten und Politiker mit Bezug zum Thema Verkehrsrecht (Googeln) per E-Mail schicken. Nordlicht hat es, wie ich finde, perfekt vorgemacht und ich habe es vor Kurzem genauso gemacht (wenn ich relevante Antworten bekomme, werde ich sie hier posten). So ähnlich und natürlich auch durch öffentlichkeitswirksame Aktionen jeder Art ist meiner Meinung nach der aussichtsreichste Weg, eine rechtliche Regelung, hoffentlich halbwegs in unserem Sinne, zu beschleunigen. Gruß an Alle
  13. e-maniac

    German Discussion Group

    BILD Zeitung is boulevard press. They are never neutral. We will (maybe) see how they interpret the case. ✌️
  14. e-maniac

    German Discussion Group

    @lucian75 ? ? big Respect ❗ I also wish good Luck to you! Maybe a BILD Report can make some fire under our polititians a...s. (If BILD is on OUR side of the story..) You seem to be a fighter till the end ?
  15. e-maniac

    German Discussion Group

    Ich bin ein unbescholtener Bürger, Familienvater und Steuerzahler ? Aber ich denke mal nicht, dass das eine große Rolle spielt, wenn man Anfragen an Behörden richtet, oder sich anderweitig für eine Regelung für den Betrieb von EUCs engagiert. MfG
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